Protokoll Hamburger foodsharing Plenum Februar 2019

Aus foodsharing Hamburg
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Ort und Zeit: WeWorks, Konferenzraum 3A, Axel-Springer-Platz 3, 20355 Hamburg,  08.02.2019 zw. 18-21:30 Uhr

Teilnehmer_innen: Marcel (Protokoll), Anke (Moderation), Elena, Jan C., Katrin M., Christine, Suzan, Ulrike, Karl, Tram, Boji, Meli, Christopher (Zeitwächter), Bianka, Ebru, Timo, Malte, Maik, Maja, Natalie, Maren, Raik, Regina, Jan, Nihal, Johannes, Natiya, Lenny

Stimmübertragungen (FS erhält Stimme von FS A, B, C, …):

  • Marcel erhält 6 Stimmen von Heike, Angelika, Stefan, Daniela, Maren, Jelka
  • Elena erhält 3 Stimmen von Julika, Lil, Merle
  • Anke erhält 7 Stimmen von Elisabeth, Conny W., Doreen, Andrea, Anja Bisch., Johanna V., Lisann
  • Jan C. erhält 2 Stimmen von Anja Ba., Britta
  • Katrin M. erhält 2 Stimmen von Charleen, Ines
  • Christine erhält 3 Stimmen von Elvira, Linh, Benjamin
  • Suzan erhält 20 Stimmen von Conny R., Alexandra, Andreas R., Karim, Christoph, Katja Sch., Adela, Ulrike K., Simon, Sina, Jana, Sachsa, Johanna M., Annika, Valerie, Maximilian, Theresa, Katja St., Leni, Ingo
  • Ulrike M. erhält 3 Stimmen von Mirja, Bernice, Gimlie
  • Karl erhält 2 Stimmen von Johanna K., Bernd
  • Tram erhält 2 Stimmen von Alex, Gisbert
  • Boji erhält 4 Stimmen von Ariane, Nalan, Eva, Katja I.
  • Meli erhält 5 Stimmen von Nancy, Christa, Anne, Corinna, Julia
  • Christopher erhält 1 Stimme von Anja R.
  • Bianka erhält 2 Stimmen von Janina C, Janina I

Datum der Protokollveröffentlichung: 23.02.2019

Notation Abstimmung: dafür - Enthaltung - dagegen

Botschafter-Bewerbungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neu-Bewerbungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Conny Wilhelm steht zur Wahl für HH-Bergedorf, Bergedorf und Lohbrügge - 89-1-0
  • Boji Dimitrov steht zur Wahl für HH-Bergedorf, Bergedorf und Lohbrügge - 90-0-0
  • Flo steht nicht mehr als Botschafter für Waltershof, Eidelstedt, Stellingen, Lokstedt, Eimsbüttel zur Verfügung - das Plenum nimmt es zur Kenntnis
  • Ines steht nicht mehr als Botschafter für Bezirk HH-Altona zur Verfügung - das Plenum nimmt es zur Kenntnis

Botschafter_innen Wiederwahl / Bestätigungswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Besonders dringliche Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kurze Abstimmung "Netzwerk Recht auf Stadt"(Karl)

Hintergrund: Ich wurde von Aktiven von Recht auf Stadt (www.rechtaufstadt.net) angesprochen, die möchten eine neue Website bauen, auf der sie alle Initiativen in Hamburg kurz vorstellen und verlinken. Sowas wie eine Infoseite, wo man gucken kann um aktiv zu werden. Sie würden gerne auch Foodsharing auf dieser Website verlinken. Deshalb bitte ich um eine Abstimmung, ob Foodsharing Hamburg damit einverstanden wäre.

Diskussion:

  • Politisch passend? Scheinbar ja, weil nicht parteipolitisch
  • Hat Foodsharing dadurch Verpflichtungen? Nicht offensichtlich.
  • Internet Rechtliche Situation? Rückfragen ob ein Link gesetzt werden darf sind eher eine Höflichkeit.
  • Was ist "Recht auf Stadt"? Ein Initiativennetzwerk zu Mietenthema, Veranstaltungen, Freiräumen, Foodsharing-Fair-Teilern

Antrag: Soll Foodsharing auf deren Seite (www.rechtaufstadt.net) mit einem Link erwähnt werden? Ergebnis 90-0-0 -> Zustimmung

Anträge zur Änderung der foodsharing Hamburg Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Stadtteils und Bezirke benötigen BOTs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antragsteller:Boji

Vorabinfo:Es kommen IT-Änderungen auf uns zu, die unser Leben als BOTs leichter machen werden: z.b. halb-automatisierte Neulingsbegrüßungen, halb-automatisierte EINAB-Koordination. Diese werden allerdings erfordern, dass alle Städte, Bezirke und Stadtteile mindestens eine/n BOT haben.

Frage:A wollen wir damit umgehen? BOT-lose Stadtteile löschen? Bezirks-BOTs tragen sich als Stadtteil-BOTs ein?

Vorschlag:Nur Bezirke mit mehr als 500 foodsavern werden Stadtteile haben. Die Stadtteile von allen anderen Bezirken werden gelöscht und alle Stadtteil-BOTs werden Bezirks-BOTs. Wir müssen im Februar noch keine Entscheidung fällen, aber es wäre wichtig die Tendenz zu erkennen.

Diskussion:

  • Gibt es nur in HH Bot-freie FS-Bezirke? Bot-freie Bezirke gibt es wohl selten und Hamburg wohl häufig
  • Mehr Bots? Wir arbeiten daran.
  • Andere Städte und deren Situationen dazu? Unklar. Eine so detaillierte Aufteilung in Stadtteile und Bezirke innerhalb einer Stadt gibt es aber nur selten, vllt. auch nur in Hamburg.
  • IT-Vereinfachungen werden aus dem Plenum begrüßt.
  • Welche Empfehlung gibt Boji? Auf die sieben HH-Bezirke konzentrieren.
  • grundsätzlicher Gedanke: es soll vermieden werden, dass bei Neuanmeldung im leeren Stadtteil/Bezirk die damit verbundenen Aufgaben “nach oben” rutschen, da die Bezirks- und HH-Bots eh schon überlastet sind
  • Idee: Bot-Zuständigkeit innerhalb eines Bezirks nach Aufgaben verteilen; dazu braucht man aber mehrere Bezirks-Bots; es gibt dazu Bedenken, dass bei einer derartigen Aufgabenverteilung die Zuständigkeiten klar definiert und auch wahrgenommen werden
  • Wie flexibel wegen der IT? HH-Bot können wir das machen? Ja, alles unter Hamburg-Landesebene kann von Orga-Menschen verändert werden. Aber wir sollten gut überlegen wie wir gute Strukturen erhalten bzw. schaffen.
  • Warum gibt es die vielen Stadtteile? Viele Stadtteile gegen die Anonymität, für klare Verantwortlichkeiten, klare Aufgabenteilung.
  • Wäre eine andere Struktur eine Option für Foodsharing Hamburg? Grundsätzlich schon, aber es müsste als Antrag auf einem der nächsten Plena erwähnt werden.
  • Alle Foodsharing Bezirke müssen mit einem Bot besetzt sein, damit Neulinge einen klaren Ansprechpartner erhalten. Ohne die Bot im Stadtteil bekommt kein anderer Bot es mit, dass es diesen Neuling gibt.
  • Ist der Zeitpunkt der IT-Umstellung bekannt? ist nicht genau definiert, schätzungsweise reden wir von Wochen
  • Warum kein Testbezirk? Ja, als Testbezirk soll HH-Bergedorf genutzt werden. Boji übernimmt die “Teststeuerung”. Vorher klären: Wenn Stadtteile gelöscht und FS nur noch dem Bezirk zugeordnet werden, ist das ggf. rückwärts zuordenbar?

Genereller Hinweis - bei Foodsharing Hamburg wurden schon viele Abläufe und Methoden im gemeinsamen Handeln ausprobiert. Vieles hatte nicht funktioniert, aber das ist kein Grund es erneut zu versuchen.

Diskussions- und Informationsthemen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infos aus Hamburger und überregionalen Ebenen (Marcel He.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Änderungen IT (E-Mailadresse, Visitenkarten, Kartentool) -> kurz die Veränderungen erwähnt
  • Bericht aus einiger AGs (z.B. Neufoodsaver-AG, Ernteaktionsgruppe)
    • Neufoodsaver-AG hat schon einige Neulingstreffen durchgeführt und es können viele weitere Foodsaver mitwirken. Weitere Mitmacher sind willkommen.
    • Ernteaktionsgruppen - in der Gruppe werden Hinweise gegeben um Ernteaktionen in den eigenen lokalen Foodsharing Gruppen zu starten. Weitere Mitmacher sind willkommen.

Öffentliches Teil vom Plenum auf 90 Min begrenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antragsteller: Boji

Manchmal diskutieren wir Themen, die nur 1-2 FS betreffen, sehr ausgedehnt, zum Teil weil wir keine zeitliche Begrenzung haben. Ich glaube, wir können alle wichtigen Themen in 90 Min besprechen und eine Entscheidung treffen. (Ausnahmen bestätigen die Regel :-)

Wir haben bereits begonnen, Themen ins nächste Monat zu schieben, wenn die AntragstellerIn nicht vor Ort ist. Wir könnten am Anfang vom Plenum sehr schnell die Themen durch gehen und abstimmen, welche sind am wichtigsten und dann alles in dieser Reihenfolge besprechen. Wenn wir irgendein Thema nicht schaffen, bleibt es für den Folgemonat. Und wenn ein Thema 2-3 mal geschoben wird, dann ist es wohl nicht so wichtig...

Zu radikal? Ich bin auf eure Meinungen gespannt

Diskussion:

  • IT-Lösung für Abstimmungen nutzen
  • Moderator kann das Plenum selbst gut gestalten
  • Alle Ideen ausprobieren
  • Begrenzungen auf 90 Minuten wird tlw. als wünschenswert begrüßt, tlw. als nicht machbar eingestuft
  • "schon ausprobierte" Themen erneut ausprobieren
  • vorherige Abstimmungen der Themenliste zur Priorisierung wird auch als undemokratisch benannt
  • Aktuelle Themen fallen runter, wenn der Antragsteller nicht vor Ort ist oder vertreten wird
  • Vorschlag - "alte Hasen" stecken zurück bei Themen von "neuen Hasen"
  • die Relevanz ist ein weiteres Kriterium
  • Themen sollten gut vorbereitet sein
  • Vorschlag - Abwechslung zw. "lockeren" / "anstrengenden" Themen

Stimmungsbild zur Frage “Soll die Zeit des öffentlichen Plenums auf 90 Minuten begrenzt werden?” Nach Handzeichen findet der Vorschlag überwiegend Zustimmung. Daher soll Folgendes versucht werden:

Zu Beginn des Plenums wird vom Moderator eine Reihenfolge der TOPs festgelegt bzw. auch abgestimmt. Für ein Thema sollen ca. 15 Minuten eingeplant werden. Es sollen 5 TOPs behandelt werden plus 1 TOP als “Joker”. Es soll darauf geachtet werden, dass Themen, die bei einem Plenum nicht geschafft wurden, nicht unter den Tisch fallen.

Unterstützung im Regelverletzungsteam dringend gesucht (Lisann D.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tram informiert über die Arbeit in der Regelverletzungsmeldegruppe. Neben dem Weitergeben der Regelverletzungsmeldungen an die Bots machen die Mitglieder der Gruppe auch Mediationen in angefragten Fällen. Weitere Mitmacher sind willkommen und bewerben sich bei Tram (Profillink) oder Lisann (Profillink). Bitte beachten, welche Voraussetzungen man als Mitglied dieser AG mitbringen muss.

Alkohol im Essenskorb und / oder der Facebook Gruppe teilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gibts bereits eine Regel, die festlegt, ob dies erlaubt ist oder nicht bzw. eine Guideline, was dabei beachtet werden muss (z.B. Alter anhand des Ausweises prüfen bei der Weitergabe)? (Christine)

Aus den Wortmeldungen aus dem Plenum ergbit sich: Nahezu alle Stimmen aus dem Plenum unterstützen die Sicht, dass Alkohol an volljährige Abholer abgegeben werden darf.

Übriggeblieben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • vom Plenum 8.2.
    • „Öffentliche“ Nennung von Betrieben - Wie handhabt ihr die Nennung von Betrieben bei Nicht-Foodsavern? Beispiel: Ein Paar, die eine Partei Foodsaver/in, die andere nicht. Er/sie geht retten, darf aber nicht sagen wohin, sollte er/sie sich fahren lassen, müsste die Person sich ja theoretisch irgendwo „an der Ecke“ absetzen lassen und wieder einsammeln lassen, damit nicht erkenntlich wird, wo er/sie abgeholt hat. Ganz schön viel Aufwand, oder? Meiner Meinung nach gibt es mehr Abstufungen, als nur „Darf öffentlich genannt werden“ und „Darf nicht öffentlich genannt werden“. Ich würde mir wünschen, dass wir prinzipiell darin unterscheiden: a. Darf nicht öffentlich genannt werden. b. Darf im engeren Bekanntenkreis genannt werden. c. Darf öffentlich genannt werden. d. Darf öffentlich in den Medien genannt werden. Warum? Ich finde es nicht angemessen und realisierbar vor engeren Bekannten zu verheimlichen, wo ich Lebensmittel rette. Ich könnte mir auch vorstellen, das Betriebe dort auch unterscheiden. Gibt es eigentlich noch diese Sticker für Betriebe? (Christine)
  • vom Plenum 8.11.:
    • (Austausch aus dem Bot-Forum) Ansturm von Neufoodsavern und Botschafter-Gesundheit: ich würde gerne darüber sprechen, a) wie Bots noch besser auf sich achten können, b) wie Strukturen geschaffen werden könnten die Bots weiter enlasten, und c) wie Neulingen die foodsharing-Philosophie eindeutig vermittelt werden kann. (Elena T.)
  • vom Plenum 8.10. übrig geblieben
    • Tafelersatz Abholungen: Ich (Ariane) habe wie besprochen im Betriebskettenteam nachgefragt. Leider gab es nur 3 Rückmeldungen. Eine Antwort war neutral, die beiden anderen waren dem postiv gestimmt. "Wenn die Tafel mit euch kooperiert und euch als Ersatzabholer dann dem Betrieb vorstellt sollte das doch alles funktionieren". Ich schließe für mich daraus das es in Ordnung ist z.B. zwischen Weihnachten und Silvester für die Tafel abzuholen bzw bei der Tafel dann abzuholen was dort nicht verteilt wurde.
    • Ich möchte das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie ansprechen; wie können wir unsere Abholungen so klimaneutral wie möglich gestalten? Es sollte bei Abholungen darauf geachtet werden, zu Fuß oder mit Fahrrad die LM zu retten. Können evtl. bei Abholungen, die PKW erforderlich machen, Fahrgemeinschaften gebildet werden? Klimaneutral ist eben nur zu Fuß oder mit Rad. Es ist sinnentleert,gerettete LM in Hamburg von West nach Ost, von Nord nach Süd etc. mit Pkw zu transportieren. Der ökologische Fußabdruck wird uns lügen strafen hierbei von Nachhaltigkeit zu sprechen. Wie können wir in den Betrieben die Teams gestalten, wie können wir so klimaneutral wie möglich innerhalb Hamburgs retten? (Angelika W.)

Die übriggebliebenen Themen aus vergangenen Plenums-Sitzungen sollen wieder in die Themenliste (oben) für das nächste Treffen eingebracht bzw. an entsprechender Stelle einsortiert werden von den Leuten, die diese Themen wichtig finden. Sonst ist nicht erkennbar, ob Themen in der Form noch aktuell sind. Die Moderation wird gebeten, auch nochmal einen prüfenden Blick auf die “übriggebliebenen” Themen zu werfen.

Festlegen eines Planungsteams für das folgende Plenum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das nächste Plenum (8.3.) organisiert Lenny.

Bots gelesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


  • Marcel He.
  • Jo
  • Lenny
  • Anja
  • Natiya
  • Marleen